1526 - Duderstadts neue Ordnung

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Geistliche Autorität und weltliche Kontrolle
Was geschah im Jahr 1526 in Duderstadt? Mit der Albertinischen Ordnung erhielt Duderstadt ein neues Grundgesetz  und verlor damit einen erheblichen Teil seiner städtischen Autonomie. Die landesherrliche Kontrolle durch das Kurfürstentum Mainz wurde deutlich gestärkt, unter anderem durch die Einsetzung eines ständigen Stadtschultheißen als Vertreter des Erzbischofs.

Die Themenführung beleuchtet die Rolle dieser Stadtschultheißen, ihre Namen und ihren Einfluss auf die Geschicke der Stadt. Im Mittelpunkt stehen auch die Brüder Herwig und Johann Christoph Böning, die als bischöflicher Kommissarius und Stadtschultheiß geistliche und weltliche Macht miteinander verbanden. Herwig Böning gab die Errichtung der Mariensäule in Auftrag: mit dem Mainzer Wappen, vom Rathaus aus gut sichtbar, als Zeichen landesherrlicher Autorität und zugleich als Markierung einer Pfarrgrenze.

Auch die Erweiterung des Historischen Rathauses nach 1526 wird eingeordnet: Ausdruck neuer Machtverhältnisse oder selbstbewusste Antwort des Rates?
Die Führung macht deutlich, wie nachhaltig die Albertinische Ordnung Politik, Stadtbild und Selbstverständnis Duderstadts prägte.

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Stadt Duderstadt
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